GLEICH GERECHT?!
Inklusive Arbeit =menschenwürdig leben
Menschen mit Behinderungen leben überall. Sie sind Teil jeder Gesellschaft. Weltweit leben rund 1,3 Milliarden Menschen mit Behinderungen. Sie haben jedoch häufig geringere Chancen auf Bildung, Arbeit und soziale Sicherung und sind überdurchschnittlich von Armut betroffen.
Arbeit ist eine zentrale Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben.
Arbeit sichert Einkommen, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und schafft Perspektiven. Fehlt der Zugang zu Arbeit, hat dies weitreichende Folgen für Ernährung, Gesundheit, Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe. Ohne eigenes Einkommen fehlt oft der Zugang zu ausreichender und gesunder Ernährung, zu medizinischer Versorgung und zu angemessenem Wohnraum. Besonders in einkommensarmen Ländern kann dies zu Mangelernährung, unbehandelten Krankheiten und unsicheren Lebensverhältnissen führen. Gleichzeitig werden Mobilität sowie die gesellschaftliche politische und kulturelle Teilhabe deutlich eingeschränkt.
Wer sich gegen Armut weltweit engagiert, kommt an Menschen mit Behinderungen nicht vorbei.
Armut und Behinderung stehen in engem Zusammenhang: Armut kann das Risiko für Behinderungen erhöhen, während Behinderung den Zugang zu Bildung und Arbeit erschwert. Es entsteht ein Kreislauf, in dem sich Ungleichheiten gegenseitig verstärken.
Alle Menschen haben das Recht auf Arbeit und faire Arbeitsbedingungen.
Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet Staaten dazu, einen inklusiven und barrierefreien Arbeitsmarkt zu fördern und Diskriminierung zu verhindern. Diese Ausstellung zeigt auf, welche Bedeutung Arbeit für Menschen mit Behinderungen im Globalen Süden hat und, wie inklusive Arbeit gestaltet werden kann.
Quiz zur Ausstellung „Gleich gerecht?!“
Flyer (PDF) zur Ausstellung
