Antrag 3 (gerechter Lohn für Arbeit in der Werkstatt) :
Mehr Lohn für Menschen in Werkstätten
Kein Abzug mehr bei der Grund-Sicherung
Das Behinderten-Parlament in Bremen sagt:
Menschen mit Behinderung arbeiten in Werkstätten.
Diese Arbeit ist wichtig.
Aber:
Die Menschen bekommen zu wenig Lohn.
Oft reicht das Geld nicht zum Leben.
Außerdem wird der Lohn von der Grund-Sicherung abgezogen.
Das ist ungerecht.
Darum fordert das Parlament:
- Menschen in Werkstätten sollen besser bezahlt werden.
Die Bezahlung soll sich am Mindestlohn orientieren. - Der Lohn darf nicht mehr von der Grund-Sicherung abgezogen werden.
Die Menschen sollen das Geld behalten dürfen. - Das Gesetz muss klar sagen:
Der Werkstatt-Lohn ist kein Einkommen für die Grund-Sicherung. - Es soll mehr normale Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geben.
Der Wechsel von der Werkstatt in eine Firma soll leichter sein.
Warum das wichtig ist:
Alle sollen gut von ihrer Arbeit leben können.
Alle sollen sich selbst etwas leisten können.
Das steht auch in den Regeln der Vereinten Nationen.
Deutschland muss diese Regeln einhalten.
Beschlussvorschlag der Fraktion: Werkstattrat Martinshof: Rick Meyer
